Rhetorik: Wie Sie Blackouts verhindern können

Das berüchtigte Brett vorm Kopf hat wahrscheinlich jeder Mensch schon einmal erlebt. Egal ob in der Schule, während des Studiums oder im Beruf – manche Situation, in der Regel vor einer Menschenmenge, geht der Kopf aus und kein gerader Satz verlässt die Lippen. Ähnlich wie der Stromausfall wird das auch Blackout genannt. Dem Lampenfieber nicht ganz unähnlich, lässt sich dieses Phänomen mit ein wenig Training verhindern. Wir zeigen Ihnen heute, wie das geht!

Kurz innehalten und den Blackout zugeben

Erst einmal gilt es, Ruhe zu bewahren. Ein paar Sekunden Sprechpause sind bei Vorträgen kein Problem – nutzen Sie diese Zeit, um durchzuatmen und Ihre Gedanken zu sortieren. Machen Sie sich bewusst, dass Sie schon schwierigere Situationen gemeistert haben. Gehen Sie, falls die Möglichkeit da ist, kurz auf und ab – das entspannt die Situation und hilft dabei, gedanklich wieder zum Faden zu kommen. Dass Sie nervös sind, muss ja niemand wissen, also lassen Sie sich ruhig Zeit. Und falls es gar nicht anders geht: Geben Sie den Blackout einfach zu. Niemand wird Sie dafür vorführen und Ihnen eher im Gegenteil mit einer hilfreichen Frage wieder auf den rechten Pfad bringen. Selbst wenn das im besonders unangenehmen Fall einer mündlichen Prüfung oder eines Bewerbungsgesprächs passiert.

Atmen hilft, den Blackout zu verhindern

Wer sich in den Stress hineinredet, wird spüren, dass die Brust immer weiter anschwillt und kaum Zeit zum Ausatmen bleibt. Nehmen Sie diese Zeit jedoch unbedingt. Unterbrechen Sie Ihren Redefluss kurz, möglichst so, dass es dramaturgisch passt. Dann atmen Sie bewusst tief und langsam durch, am besten tief in den Bauch und nicht in die Brust. Das flutet die Lunge mit Sauerstoff und durchblutet sie vollständig. Dadurch beruhigt sich der Kreislauf und die grauen Zellen werden mit neuem Sauerstoff versorgt. Weiter geht’s.

Ein Mann im Anzug halt einen Vortrag auf einer geschäftlichen Konferenz.
Keine Angst vor Vorträgen: Sie können lernen, Blackouts zu verhindern.

Keine Angst vor Wiederholungen!

Um einen Blackout während eines Vortrags zu verhindern, können Sie sich rhetorische Mittel zunutze machen. Wenn Sie spüren, dass sich das Brett vorm Kopf anbahnt, dann wiederholen Sie einfach den letzten Punkt, über den Sie zuletzt gesprochen haben. Ihr Publikum wird denken, dass Sie die Aussage einfach aus Wichtigkeit noch einmal unterstreichen wollten. Lassen Sie diese wiederholte Aussage sacken und nutzen Sie daraufhin ein paar Sekunden, um durchzuatmen.

Der ultimative Trick, zum Blackout verhindern!

Der folgende Tipp klingt ein wenig skurril, funktioniert aber tatsächlich: Wackeln Sie mit den Zehen! Das ist hundertprozentig ernst gemeint. Die beiden großen Zehen sind am meisten vom Gehirn entfernt und Sie vergessen nie, wie man sie bewegt. Das müssen Sie bewusst tun, wenn Sie spüren, dass Sie ein Blackout anschleicht. So gelingt es Ihrem Gehirn, die durch Stress geblockte Energie abzuzweigen. Diese Bewegung löst stressbedingte Starre in den Muskeln und löst überdies auch den Tunnelblick. Auf diese Weise gewinnen Sie Ihre Konzentration wieder.

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